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Syncros im Tiefschnee – Ein Reisebericht

Als Ralf mal wieder eine kleine Rundmail bezüglich Grillen und Glühwein im Schnee an alle in Frage kommenden Syncrofahrer versandte, haben sich auch brav einige gemeldet. So waren wie beim letzten Treffen in Fischerbach Ralf, Volker und Dominik dabei, später kam noch Christoph dazu. Ich habe Benjamin mirgebracht, einen Pfadi, mit dem ich am Sonntag noch Langlauf-Skifahren wollte. Als wir gegen 17.00 Uhr auf dem Kreuzsattel ankamen, hatte es schon ordentlich Schnee dort. Mein fahrtechnischer Übermut, welchen ich natürlich erst im Beisein der anderen aufbrachte, wurde mir gleich zum Verhängnis. So hatten wir noch vor dem Essen genug zu tun, bis auch mein Bus in der Reihe stand.

Als dann die Würstchen fertig waren und später der Grill im mit meinem Poncho abgehängten Freisitz stand, wurde es langsam gemütlich. Auch der Glühwein trug dazu bei, dass die Stimmung stieg, während es draußen immer kräftiger schneite.

Volker verließ uns so gegen Mitternacht. Und irgendwann hörten wir tatsächlich einen weiteren Bus ankommen. Es war Christoph, der sich nun auch auf unser warmes Plätzchen freute und fleißig mithalf, den Grill bei Laune zu halten, so dass das Feuer nicht ausging. Was nicht einfach war, denn trotz trockenen Holzes (freundliche Spende von Dominik) hat es ein „wenig“ geraucht.

Irgendwann wurden die Standheizungen angeworfen, und wir verzogen uns in unsere Schlafsäcke.

Am Sonntagmorgen erhielten wir von Volker telefonisch die Info, daß wir wahrscheinlich ganz schön zu tun hätten, bis wir auf eine freie Fahrbahn kämen. Er selbst hätte zwei Stunden gebraucht dazu. Und da es ja die ganze Nacht geschneit hatte…

So haben wir in aller Eile unsere Speckeier gegessen und gleich alles zusammengepackt.

Schon bald mussten wir feststellen, dass Volker recht hatte. Sämtliches technisches Gerät, insbesondere Bergegurte und Schneeketten, die Volker uns freundlicherweise am Sonntagmorgen vorbeibrachte, mussten wir einsetzen, um dann nach zweieinhalb Stunden die lächerliche Strecke von ca 3 Kilometern bis zur Brandenkopfstraße bewältigt zu bekommen.

Die Bilder zeigen es: Mehr Schnee als Sand am Meer. Und am Meer hat’s bekanntlich viel Sand. Der Schneewühlbedarf war bei allen Beteiligten zunächst mal gedeckt.

Naja, bei fast allen. Denn wähgend alle anderen nach Hause gingen, fuhr ich mit Benjamin zum Zwieselberg um dort noch zwei Stunden Langlaufski zu fahren. Dann hatten auch wir genug Schnee gesehen für dieses Wochenende.

Text: Axel
Fotos: Ralf

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