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So war’s: Syncro-Treffen in Fischerbach

Lagerplatz18Schon lange hatten wir es vor, immer wieder verschoben und schon fast vergessen, bis Ralf dann doch noch mal nachhakte, und ich dann sofort beim Bauern den Termin klarmachte. Schließlich war es meine Idee, diesen kleinen schnuckeligen Pfadfinderlagerplatz in der Nähe des Butzenberges (beim Brandenkopf) auf eine bisher ungekannte Art zu nutzen.

Während ich bisher nur als Pfadfinder auf dieser kleinen Waldwiese gezeltet hatte, dachte ich, es wäre doch auch mal für die stolzen Syncrofahrer unseres VW-Bus Teams ein Vergnügen, ihrem Namen alle Ehre zu machen und für einen netten Grillabend mit anschließender Übernachtung diesen Platz über den recht steilen und je nach Wetterlage sehr anspruchsvollen Feldweg anzufahren.

So trafen wir uns dann samstags um 15.00 Uhr in Fischerbach am „Ochsen“. Wir waren ein erlesener Haufen von stolzen Syncrofahrern. Man könnte auch sagen: Wir waren nicht viele; an diesem herrlichen Herbstwochenende, welches morgens mit strömendem Regen begann und sich nachmittags zu strahlend blauem Himmel derartig aufheiterte, daß wir rundum glücklich waren. Wir, das waren Ralf, Dominik und ich (Axel); und dann war da noch Volker. Dieser ist nicht immer ein stolzer Syncrofahrer, manchmal ist er nur ein stolzer Syncrobesitzer. Und er hat einen ganz tollen Syncro, immer blitz blank wie frisch aus der Fabrik, aber mit Huhn an der Stoßstange. Und weil im Herbst mit Regen zu rechnen ist, ließ Volker diesen tollen Synro in der trockenen Garage. Aber nicht wegen dem Huhn, denn dieses ist erstens schon seit längerem tot, zweitens aus Gummi und verträgt auch ganz gut Nässe. Aber der Rest…

Jedenfalls durfte Volker trotzdem mit, auch wenn er nur mit seinem „G“ kam. Wir sind ja nicht so.

Neptun 11Im Convoi fuhren wir dann zunächst bis zum Bauern, dort endete die Teerstraße und gleichzeitig begann der eigentlich interessantere Weg zum Lagerplatz. Wie schon für viele vergangene Pfadilager, in welchen ich den Materialanhänger hochgefahren habe, bin ich auch diesmal an einem Stück bis ganz oben gefahren, denn den Hänger hatte diesmal nicht ich, sondern Ralf an seinem T4 Syncro hängen. Dieses, und die Tatsache, daß Winterreifen nicht gerade die besten Geländeeigenschaften haben, wurde ihm nun zum Verhängnis. Unser schwerer Team-Grill und jede Menge trockenes Brennholz wurden dann erst mal vom T4 abgehängt. Ohne diese Last hat es der T4 dann gerade so geschafft, viel glittschiger hätte es wirklich nicht sein dürfen.

Volker hängte unser wichtiges Material dann freundlicherweise bei sich an und fuhr so schnell hoch, daß das kleine Hängerlein nur noch so über die einzelnen kleinen Bodenwellen hüpfte und uns schon Angst und Bange wurde ob der Gesundheit unseres Grills. Geschweige denn des Hängers. Aber Volker hat es natürlich für alle sichtlich Spaß gemacht. Auch Dominik mit seinem erst kürzlich von Petra erworbenen T3 Syncro Multivan hat den Weg sehr gut geschafft. Was dann kam, war klar: Zähe Verhandlungen über die beste Art und Weise, die Autos so optimal wie möglich hinzustellen, also eben, windschützend und so, daß man mit Abdeckplanen alles gut gegen den drohenden Regen überspannen kann.

Die große Planenspannerei beginnt

Doch spätestens als dann auch noch der Grill seinen Platz hatte, konnten wir eigentlich nur noch beneidet werden. Jeder, der nicht dabei war, hat was verpasst. Ralf bot superleckeren Hefezopf von Petra an. Das Wetter schien uns noch ein Weilchen wohlgesonnen zu sein, wenn man aber auch schon sehen konnte, das es bald regnen würde. Doch erst heizten wir mal richtig ein. Gut, dass Ralf Holz mitgebracht hatte. Alles was man im Wald finden konnte, wäre für ein angenehmes Feuer viel zu nass gewesen. Ja, und dann gings nicht mehr lange, bis die ersten Würstchen, die ersten Steaks, die zweiten Würstchen und die zweiten Steaks, die …

Arbeit 10

Zusammen mit den Salaten und dem Wein waren wir gut gegen die immer mehr zu spürende Kälte gerüstet. Langsam fing es tatsächlich noch an zu regnen, und wir rotteten uns unter den Planen etwas zusammen. Später gab es einen Platz mehr, denn Volker mußte uns leider aus gesundheitlichen Gründen verlassen, obwohl er sich eigentlich schon fast häuslich im G eingerichtet hatte um zu übernachten. Aber so wie er dann aussah, waren wir auch der Meinung, daß ein richtiges Bettchen für ihn wirklich besser wäre. Da warens nur noch drei stolze Syncrofahrer, die mit viel Geplaudere und ganz nah am vollbefeuerten Grill aushielten, bis auch wir dann in unsere Schlafsäcke stiegen.

Am Grill war's muckelig warm

Der nächste Morgen war wettermäßig sehr vielversprechend, dicke Nebelwolken stiegen vom Tal auf und wurden von der Sonne regelrecht verdampft. Nur schade, daß unser Lagerplatz auf der Schattenseite des Waldes lag und es mindestens bis 12.00 Uhr ging, bis auch wir von dieser Sonne etwas abbekamen. Deshalb haben wir auch noch einen kleinen Sonnenanbetungslauf auf die andere Waldseite gemacht, was wunderschön war.

Das Oertliche 20

Wunderschön, aber leider schon zu Ende, denn nun gings ans Abplanen und Packen, und bald schon waren wir wieder unten beim Bauern, um die Lagerplatzgebühr zu bezahlen. Mit dem Wunsch, diesen schönen Platz an einem weiteren Syncrotreffen noch den anderen stolzen Syncrofahren unseres VW-Bus Teams vorstellen zu können verabschiedeten wir uns, und jeder fuhr mit schönen Gedanken nach Hause.

Text: Axel Friedrich
Fotos: Ralf Breithaupt

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